Geistiges Heilen – Energetik

„Die Lebenskraft ist nicht im Menschen eingeschlossen, sondern umstrahlt ihn wie eine leuchtende Kugel und kann in die Ferne wirken. In diesen halbstofflichen Strahlen kann die Vorstellungskraft eines Menschen gesunde oder krankmachende Wirkungen hervorrufen.“

Paracelsus, 1493-1541

Geistiges Heilen - Abstrahlung

Schon Paracelsus war sich also sicher, daß es da etwas „halbstoffliches“ geben müsste, das uns umgibt – und so ist es auch. Jeder hat sicher schon beobachtet, daß es Menschen gibt, die einen „krank machen“ – warum also sollte es nicht auch Menschen geben, die einen „gesund machen“ und das nur durch Ihre „Anwesenheit“ und ihre „Zuwendung“.

Forschungen haben gezeigt, dass sich bei besonders heilbegabten Personen energetische Vorgänge wie die Fähigkeit, Metallplatten bis zu 100 mal stärker als Durchschnittspersonen elektrostatisch aufzuladen, die Infrarot-Absorption von Wasser zu verändern oder die Fähigkeit, Licht um mehrere Zehnerpotenzen stärker von den Händen abzustrahlen gegenüber Durchschnittspersonen, immer wieder bestätigen. Andererseits zeigen sie die Fähigkeit, lebende Materie auch über beliebig weite Distanzen sowie unter Abschirmung im Faraday-Käfig zu beeinflussen. Außerdem sind bei Heil­vor­gängen subjektiv und objektiv Wärmeprozesse und elektrische Phänomene wie Veränderungen des EEG’s oder des Hautwiderstandes usw. messbar. Schwache und ultraschwache elektromagnetische Felder sind meist nachweisbar.

Vielmehr als diese wissenschaftlichen Untersuchungen zeigen aber Erfahrungen aus dem täglichen Leben, dass es große Wechselwirkungen zwischen uns Menschen gibt. Jede Mutter weiß wie heilend ein Kuss auf das gerade angeschlagene Knie wirkt, oder wie beruhigend das „Handauflegen“ und „streicheln“ wirken kann.

Geistiges Heilen – Versuche der Definition

Viele Versuche der genauen Definition wurden unternommen und daher hört man eine Menge an unterschiedlichen Begriffen für Geistiges Heilen:  Energy Medicine, Subtle Energy, Psycho­energetics, Matrix Healing, Reconnection, Access Consciousness usw. sind nur ein paar der unter Forschern und Praktikern gängigen Begriffe. Schwingungen oder Frequenzen der Energiefelder spielen auch hier eine Rolle, deshalb sind auch Vibrational Medicine und Resonance häufig gebrauchte Ausdrücke. Der Begriff der „Information“ gewinnt aber zunehmend an Bedeutung und wird mehr und mehr als „die Theorie verein­heit­lichendes Konzept“ gesehen. Für mentales Heilen werden sowohl im Deutschen wie im Englischen verschiedene Begriffe verwendet wie Geistiges Heilen, geistig-energetisches Heilen, Handauflegen, Spirituelles Heilen, Fernheilen oder bei uns in Österreich einfach Energetik (engl. mental healing, spiritual healing, therapeutic touch, intercessory prayer, distant healing, remote healing) usw. Benor (Benor D. Healing Research, Vol. I&II, München, 1992, Helix), der eine erste umfassende Metaanalyse lieferte, hat eine breit anwendbare Definitionen für Geistheilen geschaffen: „the intentional influence of one or more persons upon a living system without utilising known physical means of intervention“.

Unterschiede: Geistiges Heilen und klassische Therapieformen

Wo liegen also die großen Unterschiede zu klassischen Therapieformen? Wie in vielen Religionen, Philosophien und Lebensanschauungen, wird davon ausgegangen, dass wir aus Körper, Seele und Geist bestehen und diese drei Teile untrennbar miteinander verbunden sind. Das heißt, dass auch alle Prozesse auf allen drei Ebenen parallel ablaufen. Diese Sicht entspricht auch ganz der Sicht der modernen Quantenphysik, die auch davon ausgeht, dass Energie in Form von Quanten vor oder hinter jeder Materie stehen. Eine Reihe von Nobel-Preisen der letzten Jahre hat sich dieser Er­kenntnis gewidmet. Materie folgt also der Energie. Unser Geist und unsere Seele sind ja Teil, dieser anfangs nach Paracelsus beschriebenen, „halbstofflichen, leuchtenden Kugel“ und daher bewirkt eine Arbeit im seelischen und geistigem zwangsläufig eine Beeinflussung der Materie unseres Körpers. Auch die Psychotherapie und Psychiatrie weiß seit langem, dass durch geistiges und seelisches Arbeiten eine starke Beeinflussung von körperlichen Leiden geschaffen werden kann.

Haben wir seit Jahrhunderten den Körper als physikalisch-chemischen Mechanismus gesehen, der durch äußere Einwirkung oder innere Störung der Regulation, lokale oder generelle Defekte erleidet, versucht Geistiges Heilen den Menschen als ganzes zu sehen. Lange Zeit wurden daher Krankheiten bekämpft, korrigiert oder sogar „Feldzüge dagegen geführt“. Beim Geistigen Heilen wird versucht nicht mit der Krankheit zu arbeiten, sondern mit dem Menschen – bestehend aus Körper, Seele und Geist. Das erklärt auch die Wichtigkeit des Begriffes „Heilen“, der in der klassischen Schulmedizin kaum eine Rolle spielt, oder sogar geächtet wird. Krankheiten werden eher als geistige Hilfen auf einem geistig-spirituellen Entwicklungsweg gesehen, wie es zum Beispiel Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie formulierte: „Wenn der Mensch nicht mehr weiter weiss, schicken die Götter die Krankheit“. Krankheit hat also oft die Funktion, zu seelisch-geistigem Wachstum zu verhelfen.  Daher wird verständlich, dass in der Geistheilung jede Krankheit grundsätzlich als heilbar gilt, aber nicht jeder Mensch heilsam ist.

Wirkungsweise – oder der Versuch einer Erklärung

Es wird davon ausgegangen, dass Leiden durch ein energetisches Ungleichgewicht ausgelöst sind. So wie die Medizin in stark vereinfachter Form auch nur zwei „Krankheiten“ kennt – die Über- und die Unterfunktion (z.B. Athritis und Athrose) – so wird auch in der Geistheilung versucht energetische Ungleichgewichte auszugleichen. Das ist eigentlich ganz einfach, denn Energie fließt grundsätzlich vom höheren zu niedrigeren Niveau – wie Wasser. Daher versucht sich der Heiler an den universellen Energiestrom – sozusagen an den jeweiligen „Normstrom“ – anzukoppeln und dann kann ein zuviel an Energie vom Klienten abfließen, oder ein Energiemanko aufgefüllt werden. Damit ist das System für den Augenblick ausgeglichen. Den endgültigen Ausgleich muss allerdings die Seele selbst schaffen, denn jede Heilung ist bedingt durch das aktiv werden der Selbst­heilungskräfte – so auch in der Medizin. Man kann dem Menschen nur einen Eindruck davon geben, wie der Idealzustand aussieht und die Seele entscheidet dann, ob sie sich dorthin begeben kann.

Deshalb haben statistische Aussagen über Heilungserfolge und Prognosen für definierte Krank­heiten in diesem Bereich einen weit geringeren Wert als in der Schulmedizin. Durch Geistiges Heilen, besser durch bestimmte Heilende, kann eine schwere und schulmedizinisch schwer zu behandelnde Krankheit u.U. leicht und schnell geheilt werden, währendem bei einer bestimmten Person eine schulmedizinisch leicht zu behandelnde Krankheit einer Geistheilung völlig widersteht. Dies ist ein wichtiges Argument für die Zusammenarbeit und Ergänzung aller bekannten Therapieformen – seien sie wissenschaftlich nachvollziehbar oder auch nicht!

Wo wird die Energie aber zugeführt oder abgeleitet? Es gibt mehrere Informations- und Energiesysteme unseres Körpers: Auf körperlicher Ebene ist das physikalisch das Nervensystem und chemisch das Hormonsystem, den Austausch zum psychisch-seelischen stellt das chinesische Meridiansystem dar und die Verbindung ins Geistige stellt das Chakrensystem her. All diese Systeme bilden ein energetisches Feld – eine Abstrahlung – die als Aura bezeichnet wird.  Verschiedene Behandlungsmethoden gleichen nun die Energiepotentiale in diesen unterschiedlichen Systemen aus.

Geistiges Heilen über Chakren und Meridiane

Arten von Geistigem Heilen

Oft wird das Geistige Heilen mit Geistern in Verbindung gebracht – das ist es nicht. Es gibt eine Vielzahl von Behandlungsmethoden, denen allen die geistige Kraft des Behandelnden zugrunde liegt. „Gedanken sind Kräfte“, sagt schon ein altes Sprichwort. Die wichtigsten Methoden seien hier kurz zusammengefasst:

Die älteste und verbreitetste Form, mit einer jahrtausendealten christlichen Tradition, ist das Handauflegen. Varianten sind Reiki, Qi Gong, Chakra-Therapie, Prana-Heilen und Therapeutic Touch, die das ursprünglich eher intuitive Handauflegen versuchen methodisch zu schulen. Hinter dem Handauflegen verbergen sich also eine Vielzahl von unterschiedlichen Techniken, die versuchen den Energiefluss so effektiv wie möglich zu machen.

Beim Fernheilen sind Heiler und Patient räumlich voneinander getrennt – manchmal Tausende von Kilometern. Das wird auch wieder durch die Erkenntnisse der Quantenphysik erklärlich, denn die Quanten – die Energieteilchen – können ohne Probleme Raum- und Zeitdimension überwinden und „überall und nirgends“ im Universum sein.  Somit ist auch eine energetische Verbindung von Heiler und Klient über große Entfernungen möglich. Momentan findet gerade eine umfassend angelegte europäische Studie zum Fernheilen statt, die in ersten Zwischenergebnissen sehr erfreuliche Resultate bescheinigt.

Beim Gruppenheilen werden Kranke innerhalb eines größeren Kreises von Menschen behandelt, deren Energien sich vereinen und dadurch verstärken sollen.

Beim Gebetsheilen (auch Gesundbeten) rufen Heiler, Kranke oder beide gemeinsam höheren Beistand an. Die meisten Geistheiler arbeiten vor einem solchen religiös-spirituellen Hintergrund: Sie verstehen als Verbindungsglieder zur „geistigen Welt“.

Viele Heiler verstehen sich daher als „Medien“: als Mittler zwischen dem Diesseits und der geistigen Welt, von deren Wissen und Kräften sie sich geführt fühlen – in Europa besonders ausgeprägt im britischen Spiritualismus, ebenso in spiritistischen Glaubensgemeinschaften der Dritten Welt.  In Großbritannien hat ja die klassische Geistheilung seit gut 40 Jahren einen fixen Platz im Gesundheitssystem. An jedem Krankenhaus sind mehrere Heiler angestellt.

Zum medialen Heilen zählt auch ein Großteil der sogenannten Geistchirurgie (Logurgie), die vor allem in Brasilien und auf den Philippinen verbreitet ist, vereinzelt aber auch schon in Westeuropa mehr oder minder qualifizierte Nachahmer findet.

Beim Exorzismus werden dem Kranken vermutete Fremdenergien „ausgetrieben“, die ihn an­scheinend „besetzen“. Diese gelten als eigentliche Verursacher seines Leidens: seien es Teufel, Dämonen, Totengeister oder Einflüsse von schwarzer Magie – oder auch nur von negativen Gedanken­formen („Elementale“), die sich angeblich ebenfalls in uns festsetzen und Krankheiten auslösen können.

Der Schamanismus ist eine besondere Form des Geistigen Heilens. Während alle anderen Formen bei „vollem Bewusstsein“ oder sogar bei besonders wachem Geist stattfinden, versetzt sich der Schamane in einen ekstatischen Bewusstseinszustand, in dem sich seine Seele mit Geistwesen verbünden kann. Aus deren Wissen und Können schöpft er die Macht, Erkrankungen zu erkennen und zu beseitigen.

Geistiges Heilen - Chakren

Ermutigende Erfahrungen vieler Menschen wie auch erstaunliche wissenschaftliche Ergebnisse, lassen hoffen, dass die energetische Ganzheitssicht sich immer weiter verbreitet und ihren Platz im Kanon der Behandlungsmethoden einnimmt. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit der Disziplinen ist der größte Segen für Menschen die auf dem Weg zur Gesundheit Hilfe suchen. Daher betreibe ich meine Praxis in einem Ärztezentrum, das in einer Apotheke angesiedelt ist. Wenn ich Sie nun auf den Geschmack gebracht habe, sind die Bücher von Horst Krohne zum Thema Geistiges Heilen sehr empfehlenswert!

Vereinbaren Sie noch heute ihren Behandlungstermin bei mir!

© Sascha Pölzl, Energiearbeit mit Hand und Fuß

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Geistiges Heilen – Energetik

2 Gedanken zu „Geistiges Heilen – Energetik

  • 18. Februar 2018 um 9:25
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    Lieber Sascha! Danke für die großartige Erklärung was Heilung alles sein kann! Auch ich durfte durch die Ausbildung bei dir verschiedene heilende Erfahrungen machen! Auch bei mir selber! Ich habe erlebt was es bedeutet wenn die Seele für eine sofortige Heilung noch nicht bereit ist! Wir Menschen geben so gerne Krankheiten beim Arzt bei einem Heiler einfach ab und möchten nur schnell geheilt werden! Wir vergessen hinzuschauen wo die Wurzeln der Auslöser der eigenen Krankheit liegt! Ich habe die Erfahrung machen dürfen durch eine über 50 Jahre lange Hautkrankheit und die Arbeit mit Sascha und auch einem Schamanen für welches seelische Leid meine Krankheit steht! Das eine Krankheit oft leichter zu ertragen ist als der seelische Schmerz zu fühlen und zuzulassen! Ich habe auch erkennen dürfen das meine Krankheit eine Möglichkeit bietet mit mir selber besser in Kontakt zu treten und sie mir was sagen kann wenn ich bereit bin hinzuschauen! Ich war dann endlich bereit diesen Schmerz der Verletzungen meiner Vergangenheit wirklich zu spüren und mich mit meiner Krankheit zu versöhnen! Durch die Kraft und den inneren Frieden die mir dieses hinschauen geschenkt wurde war die Seele endlich bereit zu heilen und so kann ich jetzt täglich zuschauen wie meine Haut langsam abheilt und ich innerlich freier und freier werde! Ich bin so dankbar für dieses lernen dürfen und diese Erfahrung die ich machen durfte! Danke Sascha für diesen Weg mit dir und Andreas! Seit herzlich umarmt Monika

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