Ernährung – eine der wichtigsten Säulen der Gesundheit

In meinen Ausbildungen spreche ich mit den Teilnehmern immer über die wesentlichen Grundlagen unserer Gesundheit. Die erste und wichtigste Säule der Gesundheit stellt die Ernährung dar. Es ist wichtig, dafür ein Bewusstsein zu schaffen – noch bevor man über die Möglichkeiten der Ganzheitlichen Energietherapie nachdenkt! Daher ist die erste Frage, die ich all meinen Klienten stelle: „Wie ernähren Sie sich?“. Meist hört man darauf: „Eh normal“ 

Gesunde Ernährung

Was ist normal?

Das ist die entscheidende Frage! Denn was heute „normal“ ist war vor wenigen Jahren, oder gar Jahrzehnten, oder noch viel mehr Jahrhunderten, nicht normal. „Deine Nahrungsmittel sollen deine Heilmittel sein.“ sagte schon Hippokrates, der berühmte griechische Arzt und Philosoph, dessen Eid auch jeder moderne Arzt heute noch schwört. Nahrung als Medizin – leider ein Thema das heute, meiner Meinung nach, nicht ausreichend Beachtung findet. Gibt es eine „nachhaltige“ Ernährung in mehrerer Hinsicht?
Wenn man Ernährungsexperten nach der „richtigen“ Ernährung fragt, so hat man sich über die Jahre auf eine tendenziell gültige Antwort geeinigt: die Basis der Ernährung sollte viel frisches Obst und Gemüse mit einer Grundlage von Kohlehydraten aus Vollkornprodukten bilden.

Die Empfehlung

An der Spitze der gängigen Ernährungspyramide steht süßes und tierische Eiweiße. Denn eines haben alle Studien und Untersuchungen der letzten Jahrzehnte bestätigt – pflanzliche Kost ist in allen Fällen förderlich für unseren Körper, tierische Produkte schädlich. Es gibt keine einzige Studie die besagt, dass wir Menschen mehr tierische Nahrung zu uns nehmen müssen, um gesünder zu sein. Auch unsere nächsten Verwandten im Tierreich – die Menschenaffen – sind allesamt Pflanzenfresser. Viele weitere physiologische Gegebenheiten weisen darauf hin, dass wir als Pflanzenfresser gebaut sind und nur Kraft unserer Intelligenz und der damit bedingten Überlegenheit allen anderen Arten gegenüber,  über die Jahrtausende zum Fleischfresser wurden.

Gesunde vegane ErnährungWarum also nicht gleich auf eine „nachhaltige“ Ernährung umstellen, die in mehrerer Hinsicht als nachhaltig bezeichnet werden kann:

  • Gesundheitlich
  • Ökologisch
  • Ethisch

Die gesundheitlichen Argumente für eine Ernährung frei von tierischen Inhaltsstoffen sind vielfältig und würden den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Es sei nur soviel gesagt: wann immer Menschen ihre Ernährung auf vegetarisch oder idealerweise auf vegan umstellen, erreichen sie in kürzester Zeit vielfache gesundheitliche Vorteile.

Die gängigen Zivilisationserkrankungen

Den größten Verursachern der Sterblichkeit in unserer zivilisierten Welt ist über vegetarische und vegane Ernährung vorzubeugen. Herzinfarkt und Herzerkrankungen als Todesursache Nummer 1 stehen in engem Zusammenhang mit Cholesterin, das bei veganer Ernährung vollkommen weg fällt. Hier geht es auch um das massive Ungleichgewicht von essentiellen Fettsäuren, den bekannten Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Natürlicherweise sollten wir ca. ein 1:1 Verhältnis davon zu uns nehmen – Ernährungswissenschaftler empfehlen zumindest ein 1:3 Verhältnis von Omega 3/6 doch das ist in der zivilisierten Welt fast nicht erreichbar. In Europa halten wir bei einem 1:18 Verhältnis in Amerika sogar 1:27!!! Das fördert die Bildung von Entzündungen massiv und damit alle weiteren Zivilisationserkrankungen wie z.B. Gelenksprobleme, Probleme mit den Stoffwechselorganen und schließlich das korrekte Funktionieren des Immunsystems. In meiner Praxis arbeite ich mit einem Trockenbluttest und speziellen Ölpräparaten um dieses Gleichgewicht zu messen und nötigenfalls schnell wieder herzustellen (Infos zum Trockenbluttest, Infos zu den Balance-Ölen). Sehen sie hier ein kurzes Präsentationsvideo dazu:

Nummer 2 in der Sterblichkeit stellen mittlerweile die Krebserkrankungen dar. Viele Studien konnten den Zusammenhang von z.B. Milchkonsum und Konsum tierischer Eiweiße als „Brandbeschleuniger“ bei Krebserkrankungen nachweisen, da sowohl das Eiweiß als auch die hohe Konzentration der Wachstumshormone in der Milch besonders die nicht erwünschten Körperzellen extrem wachsen lassen. Vom Zellschutz der Antioxidantien, die bei rein pflanzlicher Kost in hohen Mengen aufgenommen werden, mal ganz abgesehen. Den positiven Effekt veganer Ernährung konnte man vor einiger Zeit in einer Sendung des ZDF sehen:„Vegetarier vs. Fleischesser“ sehr schön sehen. Schon nach 30 Tagen waren die medizinischen Werte der vegan ernährten Probanten signifikant verbessert, sowie die Werte zweier Vegetarier, die 30 Tage Fleisch gegessen haben sich signifikant verschlechtert haben.

Ökologische Auswirkungen unserer Ernährung

Nachhaltige ErnährungWen die gesundheitlichen Vorteile pflanzlicher Ernährung nicht überzeugen, für den sind vielleicht die ökologischen gewichtig. Die Produktion von Fleisch und tierischer Nahrung ist der größte Umweltfaktor unserer Erde. Das Ausmaß an Energie und Rohstoffen, das in die Produktion von tierischen Lebensmitteln läuft ist unermesslich. Die Tiermast ist der größte Produzent von Treibhausgasen – größer noch als der globale Verkehr – eingeschlossen Flugverkehr. Sie trägt einen Anteil von 37% der globalen Methan Emissionen, 9% des Treibhausgases CO2 und 65% von Distickstoffmonoxid – einem Gas das ein 300-fach größeres Potential zur globalen Erwärmung hat, als CO2.

Über 90% der Weltsojaernte und über 50% der Getreide und Maisernte gehen in die Fütterung der Tiere in der Landwirtschaft. Es gibt keine andere Industrie die soviel Wasser verbraucht wie die Nahrungsmittelindustrie. 70% aller Trinkwasserressourcen gehen in die Landwirtschaft. Eine omnivore Ernährungsweise (Mischkost) erfordert ungefähr 15.000 Liter täglich, eine vegetarische 4.500 Liter und eine vegane ca. 1.100 Liter. Und Wasser wird in kommenden Jahren immer stärker zum Zündstoff eventueller Konflikte werden. Pflanzliche Ernährung ist also ein ökologischer Faktor mit dem jeder Einzelne so viel positives für unsere Umwelt leisten kann wie mit keiner anderen Lebensumstellung!

Zu guter Letzt wiegen noch die schweren ethischen Argumente. Wer möchte in einer zivilisierten Welt Massentierhaltung und Massenmord in unseren Schlachthöfen unterstützen. Das Argument, man konsumiert nur Bio-Fleisch und Wurst ist leider nur sehr kurzsichtig. Damit sind die Zustände in den Tierfabriken nicht gebessert, nur weil biologisches Futter zum Einsatz kommt. Tatsache ist, dass wenn immer mehr Menschen immer mehr Fleisch essen wollen, sich die Rechnung am Ende einfach nicht ausgeht. Je mehr tierische Produkte wir essen, desto weniger Menschen können wir ernähren – damit ist es nicht nur eine Verantwortung gegenüber den Tieren, die wir durch unseren Ernährungsstil zu tragen haben, sondern auch gegenüber Menschen die durch unser Konsumverhalten hungern müssen!

Durch Ernährung die Welt retten!

Die Tiere die wir essen, funktionieren biologisch sehr ähnlich wie wir. Sie haben Nervensysteme, Hormonsysteme, Sinneswahrnehmungen. Die Angst und Panik, die Wut, die Verzweiflung – alles Zustände die in unserem Körper durch Hormonausschüttungen messbar werden – fühlt ein Tier bei seiner Schlachtung. Man isst diese Zustände in Form der Hormone, die ganz die gleichen sind, wie in unserem Körper, mit. Daher ist es leicht erklärlich, warum in vielen psychologischen Studien, Fleischesser mehr zu Stress, Anspannung, Angstzuständen, Panik, Aggression neigen als Vegetarier. Und vielleicht ist auch das der Grund für die rapide Zunahme solcher psychischen Zustände in den letzten Jahrzehnten.

Nachhaltige Ernährung in vielerlei Dimension bedeutet daher sicher: weniger, oder idealerweise ganz wenig, tierisches – viel pflanzliches! Wir haben es alle in der Hand für unsere eigene Gesundheit Verantwortung zu übernehmen und dabei diese Erde noch dazu zu einem besseren Platz zu machen!

Für Fragen oder einen persönlichen Termin zu diesem Thema stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung! Bitte nützen Sie das Kontaktformular oder antworten direkt auf diesen Beitrag! Die herausragenden Produkte von ZinZino für eine bessere körperliche Balance finden sie hier –> ZinZino

Herzliche Grüße

Sascha Pölzl

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